HipHop macht aus PHP Quellcode C++

HipHop for PHP heißt die Technologie, die von einem Facebook Team in den letzten Monaten entwickelt wurde. Heute früh wurde sie der Öffentlichkeit präsentiert. Die Gründe, einen solchen Aufwand zu betreiben, um PHP schneller ausführen zu können, liegen für Facebook auf der Hand. PHP ist leicht zu erlernen und zu nutzen, neuer Code kann schnell aufgebaut und auch wieder überarbeitet werden, auch der Einstieg für neue Mitarbeiter ist unproblematisch. Desweiteren besteht Facebook bereits aus über einer Million Zeilen PHP.

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Nicht für Early-Adopter – das Apple iPad

Die Enttäuschung bei vielen war groß, als Apple am Mittwoch das iPad vorstellte. Zu viele Zukunftsvisionen wurden auf dieses Gerät projiziert. Zu viel hatte man von Apple erwartet. Was dann kam, sah auf den ersten Blick nach einem sehr großen iPod touch aus. Nicht besonders revolutionär. Und auch die Einordnung in die extra neu geschaffene Produktklasse zwischen MacBook und iPhone schien lapidar.

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Lösung: WLAN am Bahnhof mit dem iPhone (OS 3.0 und höher)

Update: Inzwischen ist an den Bahnhöfen (zumindest in Dortmund und Berlin) wieder ein WLAN mit der SSID tmobile sichtbar. Die Verbindung funktioniert damit einwandfrei, auch die autologin Funktion greift. Damit scheint das Problem ganz vom Tisch zu sein.

Seit dem Update auf iPhone OS 3.0 mit der WLAN autologin Funktion, die bei T-Mobile Hotspots auch einwandfrei funktioniert, ist es nicht mehr möglich, mit dem iPhone das WLAN am Bahnhof Angebot der Deutschen Bahn zu nutzen.

Hintergrund: Bei der Anmeldung an ein WLAN prüft das iPhone, ob eine Anmeldeseite vorgeschaltet ist und ruft diese ggf. auf. Beim WLAN am Bahnhof vor die eigentliche T-Mobile Hotspot Anmeldeseite noch eine Infoseite vorgeschaltet. Versucht man, dem Link auf die T-Mobile Hotspot Seite zu folgen, bricht das iPhone die Anmeldung – und damit auch die WLAN Verbindung – ab, und der Hotspot ist nicht mehr nutzbar.

Nachdem weder eine Google Suche noch eine Anfrage an den DB Kundenservice eine Lösung brachten, habe ich also selbst angefangen zu tüfteln. Das Ergebnis: Mit einem Trick lässt sich das Problem umgehen und die Verbindung doch herstellen. Es folgt eine Schritt-für-Schritt Anleitung.

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NVIDIA Fermi, die neue GPU Generation

NVIDIA hat die neue GPU Generation, Codename “Fermi” vorgestellt. Der ausführliche Artikel bei AnandTech zeigt, dass man sich deutlich mehr auf das GPU Computing (CUDA) konzentriert hat. Insbesondere den wesentlich größere Shared Memory, der jetzt auch als L1 Cache genutzt werden kann, werden viele Entwickler begrüßen. Ebenso die effizientere Threadsteuerung, die nun auch die parallele Abarbeitung unterschiedlicher Kernels ermöglicht.

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Die Multi-Touchscreen Zukunft

Update 22.09.09: In der aktuellen Ausgabe der iX findet sich ein Interview mit Prof. Dr. Michael Haller zum Thema Multitouch-Interaktion.

Multi-Touch Technologie ist älter als man im ersten Moment annehmen würde. Bereits Anfang der 80er Jahre wurde mit der heute als “Pinch to zoom” bekannten Geste experimentiert. Der große Durchbruch in der breiten Öffentlichkeit kam aber erst mit dem Erscheinen des Apple iPhone in 2007. Bereits 16 Monate vorher präsentierte Jeff Han (inzwischen mit seiner Firma Perceptive Pixel unterwegs) auf der TED Conference seinen 30 Zoll Rückprojektions Multi-Touchscreen, der seit 2008 von Microsoft unter dem Namen Surface (in diesem Jahr von der c’t getestet) verkauft wird. Reichlich Spekulationen gibt es auch um ein Tablet von Apple mit Multi-Touch, das für 2010 erwartet wird. Zudem hat Apple bereits ein Patent eingereicht, dessen Gegenstand das “tactile feedback” – also eine haptische Rückmeldung – für Touchscreens ist.

Es stellt sich also die Frage, wie sich die Benutzerschnittstellen und dazugehörigen Geräten entwickeln werden. Ich behaupte, dass wir in den nächsten Jahren eine realistische Alternative zu Maus und Tastatur haben werden. Dass sich mehrere hundert Millionen Nutzer dafür umgewöhnen müssten, lasse ich hier als Argument nicht gelten, schließlich haben sich die meisten dieser Nutzer sogar auf das Texten per Handytastatur eingerichtet. Allerdings glaube ich, dass nicht der Touchscreen-Aspekt –also die Kombination von Darstellung und Eingabe in einem Gerät – das entscheidende ist, sondern die Flexibilität, die eine Multi-Touch Oberfläche bietet, z.B. eben in Verbindung mit haptischem Feedback. Im Klartext: Auf dem Schreibtisch sehe ich auch weiterhin einen Bildschirm und ein Eingabegerät, wärend sich im mobilen Bereich der Touchscreen bereits durchgesetzt hat.

Aber wie könnte dieses Eingabegerät aussehen? Tippen wir dann Silben statt Buchstaben ähnlich der Eingabe von japanischen und chinesischen Zeichen per IME? Passt sich die “Tastatur” kontextabhängig an ahnt die nächsten Schritte voraus? Oder arbeiten wir dann vielmehr mit einem Interface, das gar keine Ähnlichkeit mit dem Bestehenden hat?

Zur Vertiefung des Themas empfehle ich den ausführlichen Artikel Multi-Touch Systems that I Have Known and Loved von William Buxton (Microsoft Research).

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